1. Phase: Verleugnung des nahenden Todes, der tödlichen Krankheit. Sterbender lässt niemanden an sich heran kommen. Der Sterbende sollte nicht mit Massregelungen unter Druck gesetzt werden.
2. Phase: Neidische Agression des Sterbenden. Der Sterbende macht andere für seine Lage verantwortlich, ist innerlich aber depressiv. Reagieren Sie nicht mit Wut, denn eigendlich richtet sich die Aggression des Sterbenden gegen sich selbst.
3. Phase: Der Sterbende sucht nach allen Möglichkeiten des Überlebens, will das letzte herausholen, was noch geht, wie z.B. einen Wunsch noch erfüllt bekommen. Verstärken Sie die Hoffnung des Kranken, aber bleiben Sie bei den Tatsachen.
4. Phase: Depressive Phase mit Rückblick auf die Vergangenheit, Sorge um die Zukunft und Angst, Sterbehilfe. Zeigen Sie dem Sterbenden, dass trauern ganz normal ist und machen Sie ihm Mut.
5. Phase: Der Sterbende kann sein Schicksal annehmen, kann über das Testament und seine Krankheit sprechen. Besuchen Sie den Sterbenden häufig und geben Sie das Gefühl, dass er nicht vergessen wird. Erüllen Sie ihm die letzten Wünsche.
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